Arten der Softwareintegration

Der Amerikanische Unabhängigkeitstag…für uns kein Feiertag 😦

Heute habe ich zunächst mit meinem Kollegen erruiert, welche Teil-Applikation der EinkäuferDB am besten für einen Integrations-Prototypen geeignet wäre.

Danach habe ich Wikipedia Artikel über Portale, EAI (Enterprise Application Integration) und Integration im Allgemeinen durchgelesen.

Man unterscheidet zwischen 3 verschiedenen Arten der Software-Integration:

Funktionsintegration:

Hierbei werden Funktionen aus verschiedenen Anwendungen zusammengefasst.

Datenintegration:

Erstellung eines einheitlichen Datenmodells für die zu integrierenden Anwendungen.

Geschäftsprozessintegration:

Eine sogenannte Integrationsplattform (bspw. SAP IX) führt die Anwendungen zusammen und garantiert einen reibungslosen Daten- und Funktionsaustausch. Dies ist die kostengünstigste Alternative, da die Applikationen selbst unangetastet bleiben, man aber z.B. durch Web Services über die Integrationsplattform die Möglichkeit hat, an die Daten und Funktionen ranzukommen.

Zum Thema „Integrationsansätze für Portale“ habe ich im Objektspektrum Ausgabe 03/06 S. 15 einen gleichnamigen Artikel gelesen.

Der Autor unterschiedet hier zwischen drei Ebenen der Integration von Anwendungen in Portale:

  • Präsentationslogik
  • Anwendungs- und Geschäftlogik
  • Datenlogik

Die Präsentationslogik bildent die sogenannten Portlets (iViews bei SAP), die es ermöglichen auf einfache Art und Weise (z.B. Abfragen eines Web Services oder RSS-Feeds) Daten darzustellen. Auch ist es möglich in iViews Web DynPro Anwendungen darzustellen.

Es gibt auch entfernte Portlets die über WSRP (Web Services for Remote Portlets) angesprochen werden können. Da SAP dies jedoch nicht unterstützt, hat dies für meine Diplomarbeit keinerlei Relevanz. Wäre aber eigentlich ganz nett gewesen. So hätte man Portlets in einem beliebigen Portlet-Container laufen lassen und sehr simpel in einen iView einbinden können.

Die Anwendungs- oder Geschäftlogik lässt sich bei SAP soweit ich bis jetzt weiß nur über Web DynPro oder ABAP Anwendungen integrieren. Oder eben wieder Web Services, die sich um diese Logik kümmern, was aber wahrscheinlich nicht sehr performant und sehr aufwändig ist.

Web Services sind eher ein datenorientierter Ansatz zur Integration. So kann man einem solchen Service zum Beispiel Suchparameter übergeben und er gibt einem die Ergebnisliste zurück. Solch einen Service werde ich wohl im Laufe der Diplomarbeit brauchen.


Dann habe ich mir heute noch angeschaut, wie ich die Netweaver Preview Version inkl. Portal installiere, die momentan noch lädt und wohl morgen unten sein wird (sind über 5 GB…).Hierzu habe ich einen Artikel in der iX Ausgabe 02/05, S. 76 gefunden und einen Visual Guide von SAP.

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