Archive for the ‘Diplomarbeit’ Category

Sehr gut!

Am Wochenende war mein Diplomball mit der Übergabe der Zeugnisse. Im feierlichen Rahmen haben meine Kommilitonen und ich unsere Diplomurkunden erhalten.

Und wie man dem Titel dieser Post entnehmen kann war das Ergebnis doch relativ zufriedenstellend! 🙂

Advertisements

Ziel erreicht

Habe heute meine Diplomarbeit präsentiert.

D.h. dieses Blog wird ab sofort nicht mehr das Überthema der Arbeit haben, sondern zu meinem privaten und Entwicklerblog umfunktioniert.

Für die die es interessiert: Die Diplomarbeit ist sehr gut angekommen und ich hoffe, dass die Note das auch wiederspiegeln wird :-D.

Mein Gesichtsausdruck nach Präsentation der Diplomarbeit :-D

SSL und somit auch https nutzen eine asysmetrische Verschlüsselung, d.h. der Client benötigt den öffentlichen Schlüssel des Servers, mit dem er die Nachricht für diesen verschlüsseln kann.

Um mit einem Java-WebService-Client eine SSL Verbindung herzustellen, muss das Zertifikat des Servers in den JVM Keystore importiert werden. Man kann es entweder in den Standardkeystore importieren, der je nach Betriebssystem an verschiedenen Orten liegen kann. Bei Windows liegt er normalerweise hier:

C:\Dokumente und Einstellungen\<user>\.keystore

Um einen Zertifikat und somit einen Schlüssel in diese Datei zu importieren, kann man das Keytool von SUN nutzen, welches unter %JAVA_HOME%\bin\keytool.exe zu finden ist. Ein Import eines Zertifikates sieht folgendermaßen aus:

keytool -import -v -alias <keyalias – frei wählbar> -file <Speicherort des Zertifikats> -storepass <standard:changeit>

Leider scheint Tomcat warum auch immer partout nicht auf diese Datei zuzugreifen, also habe ich eine eigene Datei mit dem zusätzlichen Parameter -keystore <datei.keystore> erstellt.

Nun musste ich auch noch beim Initialisieren meines Servlet, welches den WebService über https aufruft das System-Property javax.net.ssl.trustStore setzen:

System.setProperty(„javax.net.ssl.trustStore“, „datei.keystore“);

Für den Client MUSS es das trustStore-Property sein und NICHT das keyStore-Property.

Das ganze kann man natürlich auch Tomcat als Startparameter mit übergeben, wie hier beschrieben.

Update: Der java-weite Keystore liegt in JAVA_HOME\jre\lib\security\cacerts

Für den Web Service, der die Einkäuferdaten liefern soll, hab ich mit den HibernateTools Klassen und hbm.xml-Dateien generieren lassen.

Das ging soweit auch ganz gut. Nun gibt es aber anscheinend Tabellen in der zu integrierenden Datenbank, die keinen Primary Key haben!

Aus diesen machen die Tools dann zusammengesetze Primärschlüssel, und zwar aus allen Attributen der Tabelle.

<!– Generated 11.07.2006 15:42:45 by Hibernate Tools 3.1.0.beta5 –>
<hibernate-mapping>
<class name=”net.cpu.diplomarbeit.data.db.TEinkaeufer” table=”T_Einkaeufer” schema=”dbo” catalog=”EinkaeuferDB”>
<composite-id name=”id” class=”net.cpu.diplomarbeit.data.db.TEinkaeuferId”>
<key-property name=”telvPersnr” type=”string”>
<column name=”telvPersnr” length=”9″ />
</key-property>
<key-property name=”telvName” type=”string”>
<column name=”telvName” length=”50″ />
</key-property>
<key-property name=”telvVorname” type=”string”>
<column name=”telvVorname” length=”30″ />
</key-property>
<key-property name=”telvKostenstelle” type=”string”>
<column name=”telvKostenstelle” length=”10″ />
</key-property>
<key-property name=”telvAbteilung” type=”string”>
<column name=”telvAbteilung” length=”40″ />
</key-property>
<key-property name=”telvEmail” type=”string”>
<column name=”telvEmail” length=”128″ />
</key-property>
<key-property name=”telvTelefon” type=”string”>
<column name=”telvTelefon” length=”63″ />
</key-property>
<key-property name=”telvFax” type=”string”>
<column name=”telvFax” length=”63″ />
</key-property>
<key-property name=”telvMobExt” type=”string”>
<column name=”telvMobExt” length=”63″ />
</key-property>
<key-property name=”telvFirma” type=”string”>
<column name=”telvFirma” length=”60″ />
</key-property>
<key-property name=”telvPostfach” type=”java.lang.Integer”>
<column name=”telvPostfach” />
</key-property>
<key-property name=”telvStrasse” type=”java.lang.Integer”>
<column name=”telvStrasse” />
</key-property>
<key-property name=”telvPlz” type=”java.lang.Integer”>
<column name=”telvPLZ” />
</key-property>
<key-property name=”telvOrt” type=”string”>
<column name=”telvOrt” length=”60″ />
</key-property>
<key-property name=”telvLand” type=”string”>
<column name=”telvLand” length=”3″ />
</key-property>
<key-property name=”telvGesellschaft” type=”string”>
<column name=”telvGesellschaft” length=”40″ />
</key-property>
<key-property name=”telvBereichKurz” type=”string”>
<column name=”telvBereichKurz” length=”40″ />
</key-property>
<key-property name=”telvBereichDe” type=”string”>
<column name=”telvBereich_de” />
</key-property>
<key-property name=”telvBereichEn” type=”string”>
<column name=”telvBereich_en” />
</key-property>
<key-property name=”telvWerkName” type=”string”>
<column name=”telvWerkName” length=”60″ />
</key-property>
</composite-id>
</class>
</hibernate-mapping>

Ich muss allerdings eine 1:n Relation zu einer solchen Tabelle erstellen und da gibt es näturlich eine Fehlermeldung, da der Primärschlüssel mehre Attribute enthält und der Fremdschlüssel darauf nur eines. Deshalb musste ich diese Klasse von Hand umstrukturieren und einen Primärschlüssel setzen.

<id name=”telvEmail” type=”string”>
<column name=”telvEmail” length=”128″/>
</id>

Da ich die Daten nur auslesen muss, sollte es keine Probleme geben. Beim Schreiben muss dieser Primärschlüssel dann eben von Hand gesetzt und auf Eindeutigkeit geprüft werden.

Beim „Contract First“ Ansatz für WebServices generiert man zuerst die WSDLs und dazugehörigen XML Schema-Dateien, um daraus dann mit WSDL2Java ein Java Bean Skeleton zu erzeugen.

Wenn dann die URL des WebServices mit ?wsdl aufgerufen wird, generiert AXIS aus den Klassen mit Java2WSDL wieder eine WSDL Datei.

Allerdings gibt es da ein Problem mit annonymen inneren ComplexTypes, wenn ein Element maxOccurs=“unbounded“ definiert ist.

Der XSD-Ausschnitt, der den Fehler:

Server.generalException – makeTypeElement() was told to create a type […]

generierte, sah folgendermaßen aus:

<complexType name=“searchItemListType“>
<sequence>
<element maxOccurs=“unbounded“ name=“searchItem“ />
<complexType> <– annonymous inner type
<sequence>
<element ref=“tns:id“/>
<element name=“name“ type=“string“/>
</sequence>
</complexType>
</element>
</sequence>
</complexType>

D.h. also, der Typ für das searchItem-Element hat keine Bezeichnung. Und ich denke hier lag mein Denkfehler.

Wie soll WSDL2Java Klassen (also Typen) erstellen für Arrays ohne einen Namen zu haben.

Deshalb sieht die Lösung folgendermaßen aus:

<complexType name=“searchItemListType“>
<annotation>
<documentation>Type for all searchItems with id and itemtext in the selected language</documentation>
</annotation>
<sequence>
<element maxOccurs=“unbounded“ name=“searchItem“ type=“tns:searchItemType“/>
</sequence>
</complexType>

<complexType name=“searchItemType“>
<sequence>
<element ref=“tns:id“/>
<element name=“name“ type=“string“/>
</sequence>
</complexType>

So funktioniert nun auch Java2WSDL und zeigt die WSDL-Datei problemlos an.

Bei der Einbindunge eines XML iViews muss man als letzten Schritt einen Transformator zur Darstellung der XML-Datei angeben:

Solche Tranformatoren lassen sich auch selbst erstellen, indem man eine Portal Applikation (.PAR) erstellt. Mit der einfachen Angabe einer XSL-Datei ist es dabei nicht getan, aber es ist nicht viel schwieriger, zumindest nicht für einfache Transformatoren-Provider.

Simple Providers (SAP-Bibliothek – SAP NetWeaver Developer’s Guide)

Diese Provider sprechen anscheinend den standardmäßigen Transformation Service von Netweaver an. Die bereits installierten Standard-Transformatoren transformieren das XML zunächst in das SAP-proprietäre XHTMLB Format. Der danach folgende Transformator muss das Ganze dann in das HTMLB Format transformieren, welches die Portal-Laufzeitumgebung unterstützt und welches dann im iView angezeigt werden kann.

Habe heute weiter an der Doku geschrieben und dabei einen ersten Entwurf der Zielsetzung verfasst:

Als IT-Dienstleister für große Unternehmen muss man sich des öfteren auf Änderungen im IT-Umfeld einstellen. Die Ausrichtung auf neue Applikationsserver bzw. Integrationsplattformen wäre eine solche. In meinem Fall handelt es sich hierbei um das Produkt Netweaver von SAP und das dazugehörige Enterprise Portal, auf welches ein Kunde meines Ausbildungsbetriebs mittelfristig umstellt.

Die Zielsetzung dieser Diplomarbeit ist es, Möglichkeiten zu evaluieren, wie bestehende Anwendungen in diese neue Plattform integriert werden können.

Dies soll anhand einer zu bestimmenden Beispielanwendung geschehen, welche so gut wie möglich in das Portal des Kunden eingepasst werden soll. Dazu kann es nötig sein, einen Prototyp zu implementieren und für den Kunden zum Testen bereitzustellen.

Mit den Ergebnissen dieser Diplomarbeit soll erreicht werden, dass auch für zukünftige Applikationen die Integration in das neue System des Kunden so effizient wie möglich umgesetzt werden kann und man gleich im Planungsprozess die neuen Umstände mit einkalkulieren kann.

Letzter Tag vor dem Urlaub.

Morgens mit meinem Ausbildungsleiter den Stand der Diplomarbeit besprochen und wie ich weiterverfahren soll.

Folgende Theme sind noch zu eruieren:

  • Kann XSL zur Darstellung in den iViews verwendet werden?
  • Wie WS-Security einbauen (mit ZF abklären)
  • Wie können wir Zugang zum Web AS der ZF bekommen (zumindest zum Entwicklungsserver)
  • Single-Sign-On für die Anwendungen die ins Portal eingebunden werden – wie wird das bei ZF gelöst?

Nach dem Urlaub muss ich dann noch weiter an der Dokumentation arbeiten und den Web DynPro Prototyp fertigstelllen.

Den Web Service habe ich heute fertig modelliert und ihn soweit gebracht, dass er mal ein paar Testdaten ausspuckt.

In der Web DynPro Anwendung wurde das Model über die WSDL-Definition importiert und die Mappings und Bindings über die GUI zusammengeklickt. Eine Zeile Code musste ich dort programmieren um folgendes Formular zu haben, welches seine Daten über den Web Service bezieht.

Schon erstaunlich wie „einfach“ das geht.

Morgen werde ich dann mal das bisher gelernte dokumentieren.

Heute habe ich hauptsächlich an dem Web Service fürs Auslesen der Daten aus der Anwendung weitergemacht, welcher dann zum Test über eine Web DynPro Applikation angesprochen wird.

Waren relativ viel Hibernate-Sachen dabei, weil das meiner Meinung nach die einfachste Art ist, aus einer bestehenden DB Daten auszulesen, vor allem wenn man die Hibernate Tools benutzt.

Außerdem habe ich versucht ein bestehendes Servlet auf dem Web AS zum laufen zu bringen, was realtiv einfach ging:

Zunächst muss das Deploy Tool unter

C:\usr\sap\<SID>\<IID>\j2ee\deploying

aufgerufen werden.

Dort ein neues Deployment-Projekt anlegen.

Im J2EE Reiter mit Rechtsklick „Add Web“ und die web.xml und den Pfad der Anwendung angeben.

Dann ist eine Komponente im J2EE Reiter zu sehen. Diese mit Rechtslick „archivieren“ und im Assembler Reiter ein EAR packen.

Somit kann im Deployment Reiter nach Verbindung mit dem Server das EAR deployt werden.

Schien ohne Probleme zu klappen, aber leider konnte ich die Anwendung noch nicht aufrufen, weil ich die URL noch nicht rausgefunden habe. Naja vielleicht morgen dann.